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Die Verunsicherung bei der Geldanlage steigt

Immer öfters lese ich kritischen Berichte über den Zustand der Wirtschaft, der Börsen und der Finanzmärkte allgemein. Das verunsichert mich doch sehr, denn ich weiß nicht, ob ich meine Investmentfonds behalten soll oder nicht. Und wo man Geld überhaupt noch anlegen kann. Meine Gedanken hierzu:

Wird es 2016 einen Finanzcrash wie 2008 geben?

geldanlageGerade habe ich hier gelesen, daß die niedrigen Zinsen wohl ein riesen Problem werden könnten für die Banken und das Finanzsystem an sich. Als Sparer frage ich mich auch schon lange, wohin mit meinem Erspartem. Ein großer Teil steckt in Aktienfonds, doch die andere Hälfte habe ich auf Tagesgeldkonten. Auf Tagesgeldkonten deshalb, weil man beim Festgeld auch nicht viel mehr bekommt, aber eine lange Bindungsfrist hat. Und in der heutigen Zeit mag ich das einfach nicht.

Wenn Herr Draghi, also die EZB, weiter an der Zinsschraube dreht, dann wird es bald wohl Strafzinsen auf Einlagen bei der EZB geben. Und das würde zu einem Problem für alle Sparer und die Banken. Denn dann würden immer mehr Menschen ihr Geld von den Banken abholen und anders investieren. Leider sind die Auswahlmöglichkeiten da nicht mehr groß. Eine kleine Auswahl habe ich hier gefunden. Aber alles nichts festes, kalkulierbares.

Was man mit größeren Beträgen machen kann

Wie GELD-Anlegen empfiehlt, kann man langfristig in Investmentfonds investieren. Oder aber größere Beiträge in Sachwerten. Bei Sachwerten gibt es verschiedene Formen, fangen wir mit der flexibelsten an. Das ist ein Gold Investment. Der Goldpreis hat schon stark zugelegt, denn die Aussicht auf Strafzinsen macht die Geldanlage wieder interessant als Wertbewahrungs-Anlage. Und in Gold kann man auch schon mit kleineren Beträgen investieren, allerdings gibt es beim An- und Verkauf gewisse Verluste. Und über eine sichere Verwahrung sollte man sich auch Gedanken machen.

Leichter ist da ein Investment in einen ETF Goldfonds, denn dieser investiert zwar in physisches Gold, die Anteile sind aber wie Aktienfonds über die Börse handelbar. Hier gibt es beim Kauf und Verkauf nur geringe Gebühren. Für größere Beträge also als Geldanlage ganz interessant.

Wer richtig viel Geld anlegen möchte, der kann auch in Immobilien investieren. Eine gute Eigentumswohnung kann 4 bis 6 Prozent Rendite bringen. Aber man muss sich halt um die Vermietung kümmern. Und das kostet Zeit und Geld und manchmal auch Stress mit den Mietern. Eine Alternative bieten da Renditeimmobilien, die als Pflegeimmobilien konzipiert sind. Hier erfolgt die Vermietung durch den Betreiber des Pflegeheims. Allerdings ist das Geld dann eher langfristig gebunden, denn ein Verkauf ist nur schwer zu bewerkstelligen.

Fazit: Wer die Wahl hat, der hat auch die Qual. Nur wenn man langfristig auf sein Geld verzichten kann, bieten sich interessante Anlagemöglichkeiten. Kurzfristig werde ich das Geld auf dem Tagesgeldkonto zu mickrigen Zinsen lassen. Leider!

Meine Überlegungen zu Investmentfonds

DWS, Deka, Cominvest, Fondak und Co. Diese und viele weitere Begriffe begegnen Sparern, die sich für Investmentfonds als Geldanlage interessieren. Auch ich habe mich mit dem Thema Fonds ein bisschen auseinandergesetzt, da profitable Investments zur Zeit ein wenig rar sind und wir nach Alternativen suchen.

Jeden Monat lege ich eine bestimmte Geldpauschale für die jährlich anfallenden Heizkosten zurück. Die Kalkulation stammt aus dem ersten Jahr in unserem Eigenheim als unser Kamin noch nicht betriebsbereit war. Zum Glück haben wir in der Zwischenzeit einen Kamineinsatz anfertigen lassen, um unseren Kamin auch nutzen zu können. Kaminwärme ist etwas Wunderbares und man glaubt kaum, wie intensiv und weitreichend diese Wärme ist. Also im Wohn- und Esszimmer brauchen wir jedenfalls nicht mehr zu heizen und auch das Schlafzimmer mit dem Kaminschlot ist immer angenehm temperiert.

geldanlageDurch diese teilweise Umstellung von Heizöl auf Holz konnten wir Kosten und damit bares Geld sparen. Die monatliche Pauschale, die wir zurücklegen, haben wir allerdings nicht heruntergesetzt. Dadurch haben wir am Ende eines Jahres jetzt immer ein kleines Polster, das wir in diesem Jahr anlegen möchten. Eine Geldanlage in Investmentfonds ist laut Geld-anlegen.eu viel versprechend und bietet eine hohe Rendite Chance. Es gibt sichere und profitable Werte und selbst als Klein- und Kleinstanleger kann man sich an diesem Investment beteiligen. Doch was verbirgt sich hinter dem umfassenden Begriff „Investmentfonds“ und worin investiere ich dabei eigentlich mein Erspartes? Ich habe mich dazu mal auf fondsvergleich365.de über die verschiedenen Investmentfonds informiert und wollte meine Gedanken hierzu aufschreiben.

 Was sind Investmentfonds eigentlich genau?

Wer in Fonds investiert, kann an vielen Werten und Märkten teilhaben. Anleger erwerben mit ihrem Kapital Anteile an einem Fonds und diese Gelder werden in verschiedene Werte investiert, dies können zum Beispiel Aktien, Immobilien aber auch verzinsliche Wertpapiere sein. Die Auswahl der Investitionswerte übernimmt in der Regel das Fondsmanagement des Investmentfonds. Der Fonds kann dabei regional, überregional und international agieren.

Die Auswahl an angebotenen Investmentfonds ist dementsprechend vielfältig. Die breite Palette reicht vom global investierenden Aktienfonds mit Schwerpunkt Rohstoffe oder Edelmetalle über Immobilienfonds, die überwiegend in europäische Grundstücke und Gebäude anlegen, bis hin zu Rentenfonds, in deren Zentrum verzinsliche Wertpapiere aus Industrienationen stehen, sowie Fonds, die sich an bestimmten Indices orientieren (Indexfonds). Im Hinblick auf die Investmentwerte und die Anlagestrategie kann ein Investmentfonds sich eher für sicherheitsbewusste Sparer aber auch für renditeorientierte Investoren eignen.

Weiterhin existiert die Untergliederung in offene und geschlossene Investmentfonds. Während bei offenen Fonds laut Fondsvergleich365 der Kauf und Verkauf der Fondsanteile stets möglich ist, ist bei geschlossenen Fonds die Anlegerzahl begrenzt und die Laufzeit vorgeschrieben. Innerhalb des Platzierungszeitraumes können sich Investoren an dem Fonds beteiligen. Ist das angestrebte Kapital bzw. die Anlegerzahl erreicht, erfolgt die Fondsschließung und eine weitere Beteiligung ist unmöglich. Immobilienfonds werden zum Beispiel gern als offene Variante gestaltet und dienen dem Erwerb bzw. dem Bau von Bürogebäuden, Shoppingcentern oder Logistikzentren etc. Mögliche Investitionsobjekte sind zudem Schiffe, Flugzeuge und Windkraftanlagen.

Je nach Aufstellung des Fonds können die Erträge aus Kursgewinnen, Zinsen, Mieteinnahmen, Konzessionsgebühren, Wertsteigerungen usw. stammen. Teilweise spielen auch weitere Faktoren eine Rolle wie Doppelbesteuerungsabkommen und Abschreibung. Der Ertrag wird ausgeschüttet oder gleich wieder für weitere Investitionen verwandt.

Neben der einmaligen Investition in Fonds gibt es daneben die Möglichkeit einer regelmäßigen Anlage, beispielsweise über einen Sparplan. Zum Teil werden bei der Investition in Fonds diverse Kosten fällig, denkbar sind hierbei der Ausgabeaufschlag, Ordergebühren, Verwaltungskosten und Depotbankgebühren.

 Investmentfonds mit einem Sparplan sind interessant

Fazit: Investmentfonds bestechen vor allem wegen zwei Sachverhalten. Zum einen investieren Fonds in aller Regel in viele, verschiedene Werte (ausgenommen geschlossene Fonds mit einem Anlageobjekt). Ein international aufgestellter Aktienfonds legt die Anlegergelder also in zahlreiche Titel an, wodurch einerseits die Gewinnchancen vergrößert werden und zeitgleich auf der anderen Seite das Risiko vermindert wird. Mit einem kleinen Kapitaleinsatz, beispielsweise einem Sparplan über 25 Euro monatlich, kann ich mich demnach an mehreren, Erfolg versprechenden Aktien beteiligen.

Zum Zweiten wählt das Fondsmanagement die Werte aus, in die das Kapital der Investoren fließt. Ich muss demzufolge keine eigene Einschätzung von Märkten bzw. Werten vornehmen, das könnte ich auch gar nicht. Natürlich bin ich auf das „glückliche Händchen“ des Managements angewiesen, allerdings habe ich selbst momentan überhaupt keine Erfahrung mit Fonds, Anlagestrategien und Investitionswerten, so dass ich mich lieber auf erfahrene Experten verlasse. Außerdem können diese auf Grund ihrer Erfahrung, ihres Know Hows viel schneller auf Marktveränderungen entsprechend reagieren.

Anteile offener Investmentfonds sind börsentäglich handelbar und damit ist dieses Investment sehr flexibel, was für mich ein weiteres wichtiges Kriterium ist. Dennoch ist mir bewusst, dass man in Fonds nicht sicher Geld anlegen kann, wenn man eine kurzfristige Anlage sucht. Um Risiken (Marktschwankungen) weiter zu vermindern bzw. auszugleichen, ist ein mittelfristiges Anlageziel einzuhalten. Je nach dem Investitionswert und der Strategie können auch langfristige Laufzeiten von Bedeutung sein.

Fonds scheinen ein überaus interessantes Investment zu sein. Auch weil man das Depot prima mischen kann. Ein paar renditestarke Investmentfonds zur Gewinnerzielung und freilich ein paar sicherheitsorientierte Anteile – so stell ich mir mein Depot vor. Vor dem Kauf sollte ich mich aber auf jeden Fall vom Fachmann beraten lassen!

Probleme mit Elektroautos in Norwegen

Norwegen ist aufgrund von Öleinnahmen eines der reichsten Länder der Welt, wenn man das Einkommen auf die etwa 5,1 Millionen Menschen verteilt. Deshalb kann sich Norwegen auch leisten, eine teure Förderung von Elektroautos einzuführen. Doch die Regelungen verursachen auch Probleme.

Werden wir die gleichen Fehler machen?

Wie die Wirtschaftswoche hier berichtet, verursachen die zunehmenden Zahlen von Elektroautos Probleme in den größeren Städten des Landes. Das liegt daran, daß man neben der steuerlichen Förderung auch die Fahrspuren für Elektroautos freigegeben hat, die sonst nur für Busse bestimmt waren. Und jetzt beklagen sich Einwohner, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, über zunehmende Verspätungen. Norwegen hat also vorgemacht, wie man es besser nicht macht.

Doch die Bundesregierung plant leider genau so ein Gesetz zur Förderung der Elektroautos einzuführen. Man sollte meinen, daß auch die Verantwortlichen im Bundestag sich mal umschauen, wie es in anderen Ländern geht, oder eben nicht. Dazu sei bemerkt, daß die meisten Städte in Norwegen nicht wirklich groß sind und damit das Verkehrsaufkommen überschaubar. Oslo hat als einzige Stadt über 620.000 Einwohner, danach folgt Bergen mit 230.000 Einwohner.

Doch Deutschland hat vier Millionenstädte und etliche Städte über 200.000 Einwoher. Wenn man jetzt auch in Deutschland die für öffentliche Transportmittel vorgesehenen Fahrspuren freigibt, dann kann das zu ersnsten Problemen führen. Verspätungen werden sich auf die Arbeitszeit, Produktivität und damit auf das Bruttosozialprodukt auswirken. Und das kann dann schnell sehr teuer werden!

Das leidige Thema mit der Maut

Heute hat es mal wieder über die Medien gekracht zwischen den Schwesterparteien CDU und CSU. Aus Schäubles Finanzministerium wurde die Einschätzung lanciert, daß es ein negativ Geschäft sei, eine allgemeine Maut auf deutschen Straßen einzuführen. Darauf hin musste Herr Seehofer von der CSU natürlich seine Kommentare abgeben.

Völlig unnötig

Irgendwie bekommt man das Gefühl, daß sich Herr Seehofer in ein Kindergartenkind verwandelt. Dieses trotzige Beharren auf der Einführung einer völlig sinnlosen und kontraproduktiven Maut lässt sich mit Logik und vernunftbegabten Denken nicht mehr erklären. Man könnte meinen, er sei mal von Bayern aus nach Österreich in den Urlaub gefahren und hätte sich dabei unglaublich über die österreichische Maut aufgeregt. Und wie rachsüchtige, beleidigte Kinder so sind, will man es dem anderen dann heimzahlen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Denn eine alleinige Maut für Österreich geht nicht, also müssen alle Länder dran glauben…

Die Maut, wie Sie der Verkehrsminister plant, ist schlicht gesagt kaum handelbar. Der Aufwand, der betrieben werden muß, um die Einnahmen mit der deutschen KFZ Steuer zu verrechnen, übersteigt den Nutzen bei weitem. Zusätzlich gibt es große Bedenken bezüglich einer Grundgesetz-konformen Ausgestaltung. Und dann gibt es ja auch noch Europäische Gesetze, die eine Maut Einführung erschweren. Wenn man dann noch die negativen Effekte für die Grenzregionen hinzurechnet, die dann nicht mehr von den Kurzzeitbesuchern aus den Nachbarländern profitieren, dann macht diese Maut noch viel weniger Sinn. Denn viele Fahrten nach Deutschland zum schnellen Einkaufen würden dann sicher wegfallen. Und das kostet uns allen Geld über weniger Steuereinnahmen.

Keiner will die Maut – nur Seehofer

Im Grunde will niemand in der deutschen Politik diese Maut. Das gilt parteiübergreifend und länderübergreifend. Nur ein paar im Denken festgefahrene CSU Granden beharren darauf. Und das wahrscheinlich auch nur noch deshalb, weil man die Maut früher mal, ohne genau drüber nachzudenken, für eine gute Idee hielt. Und jetzt, nachdem die Probleme so offensichtlich zutage treten, kann man nicht mehr von seiner Meinung zurück. Denn das würde einen Gesichtsverlust bedeuten. Und vor dem fürchtet sich jeder Politiker.

DialoguePoetry.org geht online

Heute startet mein neuer Blog über allgemeine Themen der Wirtschaft und der Finanzen. Dabei werde ich die Entwicklungen an den Finanzmärkten kritisch analysieren und kommentieren. Auch die neuesten Entwicklungen der Wirtschaft werden kommentiert werden. Dabei kommen makroökonomische Themen genauso vor, wie Neuerungen und Innovationen von Unternehmen aus aller Welt!